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Zahlreiche Waschmaschinen bieten so genannte Intensiv-Spül-Programme an, die besonders Personen mit empfindlicher Haut und Allergien nützen sollen. Diese Programme verbrauchen mehr Wasser als Normal-Programme. Wenn Sie empfindlich auf Waschmittelreste reagieren, ist es besser, gleich umwelt- und hautfreundliche Waschmittel zu nutzen und diese so spar- sam wie möglich einzusetzen. Damit können Sie das Intensiv-Spülen überflüssig machen. |
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Circa 15 % des Trinkwassers im Haushalt fließt in die Waschmaschine und kommt als Schmutzwasser wieder heraus.
Hier stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Wasserschonung zur Verfügung:
Starten Sie die Waschmaschine nur voll beladen.
Nutzen Sie nach Möglichkeit Wasser und Energie sparende Waschprogramme.
Behandeln Sie schwierige Flecken mit Gallseife vor.
Waschmittel im Baukastenprinzip (waschaktive Substanz, Wasserenthärter, Bleichmittel) kann man viel genauer nach Bedarf dosieren.
Orientieren Sie sich bei Ihrer Dosierung zunächst einmal an der Untergrenze des jeweiligen Härtebereichs (den Härtebereich erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger). Ist das Waschergebnis nicht zufrieden stellend, können Sie beim nächsten Mal die Dosis immer noch erhöhen.
Dosieren Sie das Waschmittel nach der bewährten Regel: So viel wie nötig, so wenig wie möglich". Für leicht und normal verschmutzte Wäsche reicht oft 1/3 weniger als auf der Waschmittelpackung angegeben ist vollkommen aus.
Verzichten Sie auf Weichspüler und andere Zusatzstoffe. |
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Besonders gravierende Probleme bringen Spezialprodukte wie Sanitärzusätze und chemische Rohrreiniger mit. Diese können zur Aufsalzung des Abwassers beitragen und giftige chlor- organische Verbindungen und gesundheitsgefährdende Reizgase bilden. Statt der gefähr- lichen Chemie sollten Sie besser mechanische Rohrreiniger (Saugglocke oder Reinigungs- spirale) verwenden. Und brauchen Sie tatsächlich Sanitärzusätze, dann achten Sie auf den “Blauen Engel ... weil verträglich für Kläranlagen”. |
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Hausmüll gehört in die Hausmülltonne, Biomüll in die Biotonne oder auf den Kompost, Son- dermüll zur Schadstoffsammlung, Medikamente zur Apotheke. Das Klo ist kein Abfalleimer, auch nicht für Öle, Farbreste, Zigarettenkippen, Katzenstreu etc.. Durch unsachgemäße Abfall- entsorgung wird das Abwasser stark mit Schadstoffen belastet und zudem kann der Müll die Abwasserrohre verstopfen. Sparen Sie sich auch buntes Toilettenpapier; durch die Farbstoffe gelangt nur zusätzliche Chemie ins Abwasser. |
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Eigentlich müsste z. B. Paradichlorbenzol kostspielig von der Industrie als Sondermüll entsorgt werden. Aber es wurde ein Entsorgungsweg gefunden, der sogar noch Geld einbringt: WC-Beckensteine und -Erfrischer. Dabei täuschen sie nur Frische und Hygiene vor, da die Chemie viel zu kurz auf Keime und Bakterien einwirken kann, bevor sie im Abfluss verschwindet. In der Kläranlage bereiten sie dann Probleme. Verzichten Sie auf überflüssigen und umweltschäd- lichen Chemieeinsatz. Am besten hilft immer noch die Bürste und ein- bis zweimal wöchentlich der Essigreiniger (event. über Nacht einwirken lassen). |
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| In vielen Mietshäusern wird das verbrauchte Wasser pauschal nach Wohnungsgröße oder Personenanzahl auf alle Mieter umgelegt. Dadurch geht zum Teil die Motivation des Einzelnen zum Wassersparen verloren. Sprechen Sie den Vermieter und Ihre Mitmieter auf den Einbau von Wohnungswasserzählern an. Damit ist eine gerechte Abrechnung von Wasserverbrauch und -kosten gewährleistet und ein Anreiz zum Wassersparen geschaffen. |
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Etwa ein Viertel des täglichen Wasserverbrauchs rauscht durch unsere Toiletten. Und auch für Garten und Rasen wird einiges an Wasser gebraucht. Sie können große Mengen von Trink- wasser einsparen, indem Sie auf Ihrem Grundstück eine Zisterne einbauen und Regenwasser für Garten und auch Toilettenspülung nutzen. Angebote erhalten Sie vom Installateur in Ihrer Nähe, den Sie über das Suchportal www.mein-installateur.de ganz einfach finden. |
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Gießwasser für den Garten muss kein Trinkwasser aus der Leitung sein. Sparen Sie Geld und Trinkwasser ein, indem Sie Regenwasser sammeln und damit nur abends gießen, denn ansonsten verdunstet viel zu viel. Wenn sie das Wasser über das Regenfallrohr sammeln, empfiehlt sich der Einbau einer “Regenklappe”. Öffnen Sie die Klappe erst nach einigen Minuten Regendauer, dann ist der meiste Schmutz vom Dach weggewaschen und Sie er- sparen Ihren Pflanzen diese Schmutzbelastung. |
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| Trotz vergleichbarer Eigenschaften ist der Wasserverbrauch für die Herstellung verschiedener Kunststoffe unterschiedlich. Pro Tonne Polyvinylchlorid (PVC) werden 420´000 Liter Wasser verbraucht. Bei anderen Kunststoffen, wie z. B. Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP), sind es im Mittel nur 700 Liter. Da PVC auch bei anderen Belastungen schlechter abschneidet, sollten Sie auf umwelt- und wasserfreundlichere Kunststoffe oder auf Naturprodukte ausweichen. |